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Mehr Bäume – weniger Beton!

Mehr Bäume – weniger Beton!

Was Bäume für unser Klima in den Städten leisten.
Doch viele Baumarten kämpfen ums Überleben!

Bäume und Grünanlagen leisten mit ihren ökologischen Funktionen einen wichtigen Beitrag um den zunehmenden Hitzestress in den Innenstädten zu reduzieren und die Wirkung von Wetterextremen wie Starkregen abzuschwächen.

Bäume erhöhen die relative Luftfeuchtigkeit, verringern Windgeschwindigkeiten und den Lärm. Sie filtern Staub und Kohlendioxid und spenden wohltuenden Schatten. Doch viele unserer Baumarten in den Städten sind gefährdet. Der heutige Lebensraum der Stadt- und Straßenbäume verglichen mit den forstwirtschaftlichen Kulturpflanzen führt zu der Erkenntnis, dass die Existenz der städtischen Bäume schon fast ein Naturwunder darstellt. Keine Kulturpflanze wäre in der Lage auf diesen Standorten zu wachsen und zu überleben. Die städtischen Bäume müssen unglaubliche Widerstandskräfte aufbringen, um in dem immer enger und ungünstiger werdenden Lebensraum existieren zu können.

 

Fahrzeugen billigt man inzwischen mehr Raum als den Bäumen zu. Der Klimawandel sowie giftige Stoffe und Elemente aus Luft, Boden und Wasser werden dieses Problem weiter verschärfen.

Die Gründe:

  • Böden in den Städten haben höhere pH-Werte (Beton, Zement , Gips, und andere Salze führen zur pH-Wert Erhöhung des Bodens / Versauerung der Böden)
  • Nährstoffarme Böden ( kein Nährstoffkreislauf)
  • Bodenverdichtung und Bodenversiegelung durch immer mehr Flächenverbrauch
  • Höhere Tag- und Nachttemperaturen
  • Verringerung der relativen Luftfeuchte
  • Höhere Sonneneinstrahlung
  • Ungünstiger Wasserhaushalt

 

Ausgehend von der teils dramatischen Situation in bereits vielen Städten in Deutschland und Europa, ist man seitens des Bundesministeriums, der Länder und Kommunen in Zusammenarbeit mit Bundesverbänden intensiv auf der Suche, Baumarten und Baumsorten zu finden, die den Extremstandort Stadt auch in Zukunft bewältigen.

Etwa 100-jährige Ahornblättrige Platane (Platanus ×hispanica) vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof
Etwa 100-jährige Ahornblättrige Platane (Platanus ×hispanica) vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof

Einige Baumarten haben für solche extremen Bedingungen spezielle Anpassungen an ihren Blättern. Dazu gehören eine Behaarung auf der Blattunterseite, Wachsauflagerungen, dickere Blätter und Fiederblätter. Andere Baumarten mit einem tiefreichenden Wurzelsystem können besser an das Wasser gelangen. Baumarten mit solchen Anpassungen kommen mit den Standortbedingungen im Siedlungsraum besser klar, so z.B. der nicht heimische Götterbaum oder die Ahornblättrige Platane.

Aus diesem Grund greifen wir on hassia mit unserer Aktion in diesem Jahr dieses Thema auf.

Wir möchten sensibilisieren für die Folgen der o.g. Punkte.

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14 Kommentare für “Mehr Bäume – weniger Beton!”

    1. Die Bäume sind wie unsere Lunge wir brauchen sie zum atmen , sie sind Seelenpfleger ,Vermieter für Tiere und unglaublich anmutig .Wir müssen für sie sorgen sonst sind sie irgendwann nicht mehr da 🙁

  1. „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

  2. Die Landwirte roden zu viele Hecken und Bäume. Große Flächen ohne Bäume, dies ist falsch. Bäume und Hecken sind nicht nur gut für das Klima, sie verhindern auch den Verlust von gutem Boden.

  3. Neben dem wichtigen Erhalt und der Neupflanzung von Bäumen in Städten kann jeder Bürger auf seinem Balkon und im Garten für wertvolles Grün selbst sorgen und sinnvoll anpflanzen. Das schafft einen gesunden Ausgleich zur Arbeit, Bewegung, Freude an den Pflanzen und bietet natürlich Nahrung und Lebensraum für wichtige Insekten. Außerdem macht es besonders Freude, sein eigenes Obst, Gemüse oder essbare Blütenmischungen zu ernten.

  4. Hey,

    das ist ja mal eine suuuuper Idee! Ich finde wirklich dass der Normalmensch mehr für die Umwelt tun sollte! Statt immer alles neu zu kaufen könnten die Leute ruhig mal öfter Gartenwerkzeuge in die Hand nehmen und Pflanzen oder Bäume pflanzen oder Mechanikerzangen bedienen und Dinge reparieren, statt immer alles wegzuwerfen!
    Macht weiter so!

    Euer Umweltfreund12

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