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Mein Freund der Baum

"Kein anderes Geschöpf ist mit dem Geschick der Menschheit so vielfältig, so eng verknüpft wie der Baum."

schrieb der Historiker Alexander Demandt und hat dem Baum mit
"Über allen Wipfeln – Der Baum in der Kulturgeschichte"
ein umfangreiches Werk gewidmet.

Für ihn beginnt die Kulturgeschichte mit dem Feuer, das der Blitz in die Bäume schlug, und mit dem Werkzeug, für das Holz zu allen Zeiten unentbehrlich war.

Mit dem Baum und seiner Bedeutung ist ein vielfältiges Brauchtum verknüpft. Bäume leisten nicht nur einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur CO2 - Entlastung , sondern haben einen hohen ästhetischen Wert und stellen ein Symbol für Beständigkeit, Standhaftigkeit und Stärke dar.

Das reicht vom Baum, der zur Geburt eines Kindes zu pflanzen ist, über den Maibaum, der in manchen Regionen immer noch in der Nacht zum ersten Mai der Liebsten verehrt wird, über Kirmesbaum und Weihnachtsbaum, unter dem man feiert, und über den Richtbaum, der zur Feier eines neu errichteten Hauses auf dem Dachstuhl aufgesetzt wird, bis zum Baum, der auf dem Grab gepflanzt wird.

Nationen und Völkern werden bestimmte, für sie charakteristische Bäume zugeordnet. Eiche und Linde gelten als typisch "deutsche" Bäume. Die Birke symbolisiert Russland, und der Baobab gilt als der typische Baum der afrikanischen Savanne. In Bayern gibt es auch den Hungerbaum, welcher eine alte, regionale Tradition darstellt. Unter der Gerichtslinde wurde Recht gesprochen und unter der Tanzlinde gefeiert. Kelten, Slawen, Germanen und Balten haben einst in Götterhainen Bäume verehrt und das Fällen solcher Götzenbäume ist der Stoff zahlreicher Legenden, die von der Missionisierung Nord- und Mitteleuropas berichten.

Im Jahr 2000 wählte die Stiftung "Dr. Silvius Wodarz Menschen für Bäume" den Ginkgo-Baum zum Baum des Jahrtausends als Mahnmal für Umweltschutz und Frieden. In vielen alten Kulturen und Religionen wurden Bäume oder Haine als Sitz der Götter oder anderer übernatürlicher Wesen verehrt. So spielt der Baum in den Mythen der Völker auch als Lebensbaum (zum Beispiel die Sykomore bei den Ägyptern oder der Baum des Lebens in der jüdischen Mythologie), als Baum der Unsterblichkeit (der Pfirsichbaum in China) oder als Symbol des Erwachens im Buddhismus (der Bodhibaum), unter dem Buddha die Erleuchtung fand, eine Rolle. Quelle Wikipedia

Das Mensch – Baum Verhältnis ist etwas ganz Besonderes und sollte bewahrt werden.
Durch immer schwieriger werdende Umwelt- bedingungen und Profitgier sind viele Baumarten und Lebensräume gefährdet. Deshalb brauchen Bäume weltweit unsere Aufmerksamkeit, Verbundenheit, Schutz und Pflege. Und damit sie uns möglichst lange erhalten bleiben, müssen wir ihnen helfen.

Hier geht es zum PrimaKlima-weltweit e.V.

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